DAS KARLI-KONSORTIUM

Die Partner des Konsortiums auf einen Blick

Die Entwicklung von KI-Know-how wird durch die ehrgeizigen Projektziele und die Zusammenarbeit im Konsortium erheblich beschleunigt.

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Continental Automotive GmbH


An dem Projekt KARLI sind verschiedene Teams der zentralen Innovationsorganisation HEAT (Holistic Engineering and Technologies) beteiligt, die über Fachwissen in den Bereichen datengesteuerte Algorithmenentwicklung, maschinelles Lernen, Fahrerüberwachung und Mensch-Maschine-Interaktion verfügen. Das Projekt wird an den Standorten Babenhausen und Frankfurt am Main durchgeführt.

Continental steuert außerdem seriennahe Sensortechnologie und ein Demonstrationsfahrzeug zu dem Projekt bei. Continental kann dabei auf Erkenntnisse und Erfahrungen aus vergangenen und aktuellen Förderprojekten wie ADAS&ME, -@City und Ko-HAF zurückgreifen.

Ford-Werke GmbH


Das Team von Ford verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit den Ursachen der Reisekrankheit und möglichen Gegenmaßnahmen sowie über umfassende Kenntnisse in der Konzeption, Durchführung und statistischen Analyse von Studien zu menschlichen Faktoren.

Darüber hinaus steuert Ford ein eigenes Versuchsfahrzeug bei, das bereits über umfangreiche Messtechnik verfügt und im Rahmen des Projekts in eigenen Werkstätten auf die KARLI-spezifischen technischen Anforderungen erweitert wird. Ford bringt unter anderem einschlägige Erfahrungen aus den öffentlich geförderten Projekten Interactive, InMotion, Alfasy, L3-Pilot und Hi-Drive ein.

AUDI AG


Die an KARLI beteiligten Abteilungen sind Development Innovations User Interface/User Experience, Innovation Management, Product and Test Setup und Innovation Center. Die Abteilungen bringen u.a. umfangreiches Know-how entlang der gesamten Wirkungskette der Implementierung von KI-basierten Systemen ein.

Audi steuert zum Projekt KARLI einen Fahrzeugprototyp mit Messtechnik bei. Die AUDI AG war und ist auch an nationalen und europäischen Forschungsprojekten im Bereich des (hoch-)automatisierten Fahrens in enger Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen beteiligt. Beispiele für Projekte sind INEMAS, Ko-HAF, UR:BAN, @City und PEGASUS.

INVENSITY GmbH


Das Projekt KARLI wird von verschiedenen Centers of Excellence (CoE) bei INVENSITY unterstützt. Der INVENSITY Technology Hub, das CoE Data Systems und das CoE Safety Management tragen mit ihrer technischen Expertise zu KI, datengetriebener Entwicklung, Datenmanagement und Sicherheitsmanagement bei.

INVENSITY wird die Cloud-basierte Dateninfrastruktur für das Projekt bereitstellen und kann auf jahrelange Erfahrung in den Bereichen Sicherheit und Systemtechnik zurückgreifen, um die Integration von Sensoren und Konnektivität mit der Dateninfrastruktur in KARLI zu steuern.

paragon semvox GmbH


Im Projekt KARLI wird die Forschungsabteilung von paragon semvox auf Basis der eigenen Interaktionsplattform geni:OS, ergänzt durch Sprachtechnologien (ASR, TTS), Kompetenzen im Bereich Dialogmanagement und affektive Interaktion, unter Einsatz von regelbasierten und statistischen Methoden, einbringen.

TWT GmbH Science & Innovation


In mehreren Forschungs- (z.B. AutoAkzept, F-RELACS) und Kundenprojekten entwickelt TWT empathische Assistenten für Fahrzeuge, die mittels maschinellem Lernen negative Nutzerzustände (Unsicherheit, Frustration) im Kontext erkennen und durch adaptive sprach- und displaybasierte MMIs reduzieren.

Ihr Fachwissen über KI und nutzeradaptive Technologie macht TWT zu einem idealen Bindeglied zwischen Forschung und Industrie in KARLI.

studiokurbos GmbH


Mit einer Größe von 30 Mitarbeitern bringt studiokurbos seine Expertise im Bereich des nutzerzentrierten Designprozesses, der Evaluation von Nutzern, der Methodenentwicklung im Bereich „digitaler Design- & Entwicklungsprozess“ und der Wirkung und Wahrnehmung von Design in das Projekt ein. Weitere Kompetenzen im Bereich VR und VR-Interaktionen können einen großen Mehrwert für alle Partner im KARLI-Projekt darstellen.

Insbesondere die Konzeption und Umsetzung der HMI-Grafik der aktuellen Porsche-Generation von Macan, 911, Panamera und Cayenne ist hier zu nennen.

Fraunhofer IAO


Die Gruppe Human Factors and Vehicle Interaction arbeitet seit 30 Jahren an nutzerzentrierten Innovationen in Fahrzeugen als Auftragsforschung für OEMs und Tier1-2-Zulieferer sowie in zahlreichen Konsortialprojekten (z.B. CollaborativeTEAM, SAFESPOT, UR:BAN, InCarIn, ADAS&ME, REL:AI, VORREITER, etc.).

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erkennung von Fahrerzuständen in Fahrsimulatoren und realen Fahrversuchen sowie auf der Implementierung der menschenbezogenen Datenerfassung für KI-Anwendungen.

Fraunhofer IOSB


In der Fraunhofer IOSB Abteilung „Interaktive Analyse und Diagnose“ (IAD) werden innovative Interaktionsmethoden und Assistenzsysteme entwickelt. Die IOSB Entwicklung von Advanced Occupant Monitoring Systemen basiert auf kamerabasierter Personenwahrnehmung für adaptive Mensch-Maschine Interaktionen. KI-Verfahren ermöglichen die Auswertung von Aktivitäten und Intentionen für intelligente und proaktive Fahrzeuginnenräumen und für die Interaktion von Fahrzeugen mit Fußgängern.

In KARLI entwickelt das IOSB bilddatenbasierte KI-Algorithmen zur Erkennung levelkonformen Verhaltens und zur Bestimmung von Motion Sickness. Erkannte Aktivitäten und Intentionen werden u.a. für die Interaktion mit Fahrzeuginsassen optimiert.

Allround Team GmbH


Die Allround Team GmbH bringt in diesem Projekt vor allem ihre Expertise im Bereich der Nutzerstudien ein, indem sie primär für die Befragungen in der Anwendung Motion Sickness verantwortlich ist.

Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen auch die Implementierung der HMI im Testfahrzeug. Dabei werden Erkenntnisse aus den EU-geförderten Forschungsprojekten ALFASY, interactIVe und Response3 genutzt.

Hochschule der Medien


Die Expertise der Professur für Markt- und Werbeforschung an der staatlichen Hochschule der Medien (HdM) liegt in der Entwicklung und Anwendung von Methoden der nutzerzentrierten Angebotsgestaltung zur Optimierung von User Experience und Nutzerverhalten (z.B. bzgl. Verkehrssicherheit).

Der Fokus im KARLI-Projekt liegt auf der nutzerzentrierten Entwicklung und Evaluierung von KI-basierten Innovationen zur Förderung levelkonformen Verhaltens. Themenrelevante Vorarbeiten finden sich in den BMWi-geförderten Projekten TANGO und RUMBA. Zum anderen entwickelt und erprobt die HdM im Rahmen des ELSI-Prozesses (ELSI = Ethical, Legal and Social Implications) empirisch basierte Methoden zur Technikfolgenabschätzung ethischer und sozialer Implikationen. In Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei Branmatt werden zudem rechtliche Folgen KI-basierter Automatisierung hinsichtlich Datenschutz und Produkthaftung untersucht.

Universität Stuttgart IAT


Die Kompetenz des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart deckt ein breites Spektrum physiologischer Sensoren und Daten ab. Neue nutzeradaptive Interaktionskonzepte werden am Institut in iterativen nutzerorientierten Entwicklungsschritten entworfen und mit potenziellen Nutzern evaluiert.

Das Institut bringt in KARLI vor allem diese Methodenkompetenz und das psychologische und linguistische Know-how für KI-basierte Sprachdialoge ein, die für die Entwicklungen von Audi und Ford unabdingbar sind.